Seite abonnieren
Artikel
Kommentare
Anmelden

Archiv für die 'Netzwelt' Kategorie

Windows Live Messenger: Fehlercode 81000306

Mögliche Windows-Updates der jüngsten Zeit haben wieder einmal für einwenig Verwirrung unter den Instant-Messaging Anwendern verursacht. Nach Installation einiger Aktualisierungen für das Betriebssystem Windows Vista war das Einloggen beim Live Messenger nicht mehr möglich.

Stundenlanges herumprobieren, aufmerksames Lesen dutzender Beiträge in entsprechenden Internetforen etc., brachten kein Erfolg, bis jemand auf die kluge Idee gekommen ist, sich doch einfach mal den MTU-Wert (Maximum Transfer Unit) näher anzuschauen. Dieser legt dabei die höchste Zahl an Bytes fest, die ein Datenpaket im Netzwerk betragen darf. Verglichen mit einem Lastwagen zeigt der MTU-Wert das höchste zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs auf. Kommt das Paket darüber, darf es bestimmte Routen nicht mehr benutzen.

Mit dieser Idee wird also zunächst mit Hilfe des Kommandos “ping” der optimale MTU-Wert ermittelt.

  • ping www.heise.de -f -l 1464

Der Parameter -f verbietet dabei dem Empfänger, das Paket zu zerlegen, während -l die Größe des Paketes festlegt - diese ist in dem Beispiel auf 1464 Bytes gesetzt.

Den Wert so lange schrittweise verkleinern, bis die Eingabeaufforderung den Hinweis “Paket müsste fragmentiert werden” nicht mehr anzeigt. Zu dem eingegebenen Wert werden anschliessend 28 Bytes (IP-Header) addiert. Das Resultat ist der optimale MTU-Wert. Dieser wird in der entsprechenden Admin-Oberfläche des Routers eingegeben.

Nach einem Trennen und Verbinden der Internetleitung sollte der Windows Live Messenger wieder ordnungsgemäß funktionieren.

Falls kein Router verwendet wird, sollte der Registrierungseditor zum Einsatz kommen. Achtung! Vorher ein Backup der Registry ziehen!

  • HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM\CurrentControlSet \ Services \ Tcpip \ Parameters \ Interfaces

Erneuter Dünnschiss aus der Politik

Also liebe Politiker der Union: Was ihr da wieder einmal ausgeheckt habt, ist wirklich nicht mehr schön. Ist das etwa ein Versuch, dem viel zu früh gestarteten Sommer, das bekannte “Loch” in den Medien zu gönnen?

Für die, die es noch nicht mitbekommen haben. Die Regierung hat eine super Idee! Bundesländer sollen ihre eigenen TLD’s (Top Level Domain) bekommen. Somit wird dann, so die Vorstellung, das Bundesland Bayern nicht nur unter bayern.de erreichbar, sondern auch über xyz.bayern.

Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen. In Zukunft bekommen dann Fussballclubs, Schützenvereine, Hausfrauen und Krabbelgruppen ihre eigenen TLD’s oder was?

Ich zitiere:

[..] schicken Sie uns direkt eine E-Mail an info@csu-bayern.de.

Ihr entschuldigt mich nun bitte, denn ich möchte mich davon überzeugen, ob zuviel Weizen, wie es gerne in Bayern in Unmengen verbraucht wird, wirklich an die Gehirnzellen geht.
http://ich.gehe.jetzt.im.volksgarten.in.koeln.bier.trinken

An der Technischen Universität in Darmstadt ist es einigen Studenten gelungen, den bereits zum Knacken der WEP-Verschlüsselung (Wikipedia) bekannten Algorithmus zu optimieren.

Wurden für das Knacken eines 128Bit Schlüssels in der Vergangenheit noch ca. 2 Millionen abgefangene Pakete benötigt, so reichen laut der neuen Variante nur noch 40.000 Pakete aus, um eine 50 prozentige Wahrscheinlichkeit beim Errechnen des Schüssels zu erzielen. Mit einem Pentium-D 1,7Ghz ist es so möglich, innerhalb einer Minute den Schlüssel zu knacken.
Artikel fortsetzen.

URL-Umbruch in einer E-Mail vermeiden

Nicht selten kommt es vor, daß wir von einem Freund oder Bekannten eine E-Mail erhalten, in der eine sehr lange URL angegeben ist, und sie deshalb umgebrochen wird. So ein Link ist dann oft innerhalb der Nachricht nicht mehr durch das simple Anklicken aktivierbar.

Für dieses Problem gibt es eine sehr unkomplizierte Lösung; Einfach die entsprechende URL in spitze Klammern setzen und fertig!

Beispiel:
http://websearch.cnn.com/websearch/search?source=cnn&type=storypagels&sites=web&query
=Discount%20Travel

Der obige Link könnte nun innerhalb einer E-Mail Nachricht bezüglich seiner Länge umgebrochen werden. Setzen wir allerdings vor den Anfang und an das Ende eine spitze Klammer, so bleibt der Link selbst nach dem Umbruch noch anklickbar.

Beispiel:
<http://websearch.cnn.com/websearch/search?source=cnn&type=storypagels&sites=web&query
=Discount%20Travel?>

World of Warcraft: Cracker nutzen Cursor-Bug!

Eine kleine Warnung an dieser Stelle für World of Warcraft Spieler, die den aktuellen Patch von Microsoft bezüglich des Bugs in animierten Mouse-Cursors noch nicht installiert haben:

Cracker haben Webseiten online gestellt, die diese Sicherheitslücke ausnutzen, um so an wertvolle Accounts von Spielern heranzukommen. Ich empfehle dringend das Aufspielen des Patches. Allerdings solltet Ihr zuvor den entsprechenden Knowledge-Base Eintrag von Microsoft lesen, denn der Patch kann in Zusammenhang mit Realtek Soundchips Komplikationen hervorrufen.

Update: Da einige Male die Frage aufkam, ob denn von solchen Webseiten oder E-Mails etwas heruntergeladen werden muss, um diese Sicherheitslücke erst nutzbar zu machen: Nein! Das einfache Betrachten einer präparierten Seite oder das Durchlesen einer solchen E-Mail reicht aus!

- Download des Patches
- Knowledge Base Artikel

- Quelle: BBC News

Nächste »